Dichters Tod

Dichterstod

Goethe schrieb in tausend Briefen was Hirn und Herze ihm ersann

Ist auch mein Hirn wie das eines Herrn von Goethe

doch ist mein Herz am selben Fleck

drum lasst mich sehen was ich so schreiben kann.

Mit Worten die Welt verschönen das war sein Ziel zu jener Zeit

Mit all den großen Tönen kam er im Leben schon sehr weit

Und als er ward von dieser Welt gegangen die Menschen seine Verse sangen

ward er berühmt bis in alle Ewigkeit.

Sind auch die Worte die ich wähle

dem großen Meister niemals gleich

doch wenn ich mich hier so quäle

werd ich zum Schluß noch ideenreich

so fliegt doch die süßen Reime

mit der Gedanken Übermut

als Verse wenn auch kleine

in nie erahnter großer Flut

Ein Wort jagt jetzt das andere

so ich immer weiter fort

wohin ich mit den Sinnen wandere

nie bleibe ich je am selben Ort

Der Zeilen sind nun schon so viele

doch fehlt dem allen einen Sinn

und so sehr ich mit Worten spiele

krieg ich es niemals hin

soll dichten doch ein Herr von Goethe

ein Schiller oder anderswer

ich weiß nur eins ich will nicht mehr.

                          kleiner Versuch

                           ( Herr ) von Mir

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